Korallenriffe sind wunderschön, weil sie so bunt sind. Doch sie sind durch den Klimawandel bedroht. Das größte Korallenriff der Welt verliert immer mehr an Farbe und stirbt ab: Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens hat im vergangenen Jahr so viele Korallen verloren wie noch nie seit Beginn der Messungen vor fast 40 Jahren. Das haben Forschende in Australien kürzlich bekannt gegeben: Hauptursache sei eine durch den Klimawandel ausgelöste Massenkorallenbleiche im vergangenen Jahr gewesen. Doch nicht nur die Hitze und damit das zu warme Meer setzt den Korallen zu. Auch tropische Wirbelstürme und gefräßige Dornenkronenseesterne machen dem Riff zu schaffen. Diese Art der Seesterne ernährt sich vor allem von Steinkorallen. Wenn diese Tiere in großer Zahl auftreten, können sie ganze Riffabschnitte innerhalb kürzester Zeit kahlfressen. Die gefräßigen Seesterne haben 23 Arme und vermehren sich besonders im warmen Wasser. Das Great Barrier Reef ist mehr als 2000 Kilometer lang – also doppelt so lang wie Deutschland. Dieses Korallenriff gilt als die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Welt. Man kann es sogar aus dem All erkennen.

Jetzt herunterladen »