- Zahnstocher
- Heißkleber oder Blumendraht
- Schere
- Wolle
- Holzspieß, Eisstiel oder Bleistift
- Messbecher
- breites Glas
- 250 ml heißes Wasser
- etwa 200 g Kalium-Aluminium-Sulfat, kurz: Kali-Alaun (gibt es in der Apotheke oder im Internet)
Was passiert?
Kali-Alaun ist ein Salz, das sich besonders gut in heißem Wasser auflöst. Zunächst wird eine sogenannte gesättigte Lösung hergestellt. Das bedeutet, dass das Wasser bei dieser Temperatur keine weiteren Alaun-Teilchen mehr aufnehmen kann. Wenn die Lösung anschließend abkühlt, kann das Wasser weniger Alaun gelöst halten als vorher. Dadurch wird die Lösung übersättigt: Ein Teil des gelösten Alauns passt sozusagen nicht mehr in die Flüssigkeit. Die Alaun-Teilchen lagern sich dann am rauen Wollfaden ab. Dort entstehen erste kleine Kristallkeime. Weitere Teilchen setzen sich daran fest und ordnen sich in einem regelmäßigen Muster an – so wachsen die Kristalle. Mit der Zeit führt auch die Verdunstung des Wassers dazu, dass sich mehr und mehr Alaun-Teilchen ablagern. Übrigens: Statt Kali-Alaun kannst du auch Kochsalz verwenden. Dann dauert es meist etwas länger, bis die Kristalle wachsen, und sie sehen weiß aus.

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