Lieber Emil,
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Lieber Emil,
Fußbälle gibt es mittlerweile in allerlei Farben in verschiedenen Designs. Dass der runde Ball auf dem Spielfeld nicht einfach nur weiß ist, lag zunächst vor allem am Fernsehen. Denn früher gab es nur Schwarz-Weiß-Fernsehen. Und dabei hätte man einen weißen Ball auf dem grünen Rasen kaum erkennen können. Darum bekam der Ball ein Muster. Für die Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko entwickelte die Firma Adidas den Ball: Der sogenannte Telestar bestand aus 32 schwarzen und weißen Panels. Allein zu dem Zweck, dass die Zuschauer den Ball besser verfolgen konnten. Und: Die schwarzen Fünfecke auf weißem Grund helfen auch Spielern und Zuschauern im Stadion zu erkennen, wie sich der Ball dreht. Ein rein weißer Ball würde in der Luft „flimmern“, wodurch die Flugbahn und der Drall schwerer einzuschätzen wären. Über die vielen Jahre hinweg wurden die WM-Bälle immer weiter entwickelt – und zwar sowohl das Material als auch das Aussehen. Die Bälle sind bunt und haben immer wieder unterschiedliche Muster. Damit kann man sie noch viel besser sehen – und das Fernsehen ist ja auch längst in Farbe!