Du verwendest in deinem Film viele Emojis. Was ist dein Lieblings-Emoji?
Daniel Chong: Ich verwende sehr oft den umgedrehten Smiley. Er bedeutet: Ich habe Spaß, aber irgendwie auch wieder nicht. Ich benutze ihn mindestens fünfmal am Tag.
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In „Hoppers“ schlüpft die Studentin Mabel durch eine neue Technologie in den Körper eines Roboter-Bibers. Daniel Chong hat bei dem neuen Kinofilm Regie geführt. Im Interview verrät er, was seinen Job ausmacht und warum er Biber so gerne mag.
Du verwendest in deinem Film viele Emojis. Was ist dein Lieblings-Emoji?
Daniel Chong: Ich verwende sehr oft den umgedrehten Smiley. Er bedeutet: Ich habe Spaß, aber irgendwie auch wieder nicht. Ich benutze ihn mindestens fünfmal am Tag.
Mit den Emojis kommunizieren im Film vor allem die Tiere. Wenn du eines dieser Tiere sein könntest, welches wärst du gerne?
Daniel Chong: Ein Biber! Durch den Film habe ich so viel über die Tiere gelernt. Biber sind nicht nur süß, sondern haben unglaublich viel drauf: Sie sind kleine Ingenieure und bauen sich ihre eigenen kleinen Welten – und das nicht nur für sich selbst, sondern auch für all die anderen Tiere. Ich würde gerne in ihren Körper schlüpfen und einfach sehen, was sie so machen.
Die Biber sind im Film dick und flauschig – hast du entschieden, wie sie aussehen sollen?
Daniel Chong: Ja, aber ich habe auch viele Leute um mich herum, die meine Ideen verstehen und dazu auch noch viel besser zeichnen können als ich. Ich wollte eine bestimmte Art der Niedlichkeit, bei der die Tiere eher unschuldig oder ernsthaft aussehen. Das finde ich ein wenig süßer als Tiere mit riesigen Augen mit großen Pupillen.
Das ist nur eine deiner Aufgaben als Regisseur. Was gehört sonst noch dazu?
Daniel Chong: Ich bin die Person, die einfach alle Fragen beantwortet, mindestens 1000 am Tag. Ich helfe dabei, das Schiff zu steuern, und hoffe, dass alle meine Antworten am Ende ein großes Ganzes ergeben. Aber ich möchte nicht die ganze Anerkennung dafür einheimsen, „Hoppers“ war auf jeden Fall Teamwork. Und es hat wirklich Spaß gemacht, weil ich mit vielen anderen lustigen und kreativen Leuten zusammengearbeitet habe.
War das schon immer dein Traumjob?
Daniel Chong: Ich glaube, das wusste ich erst nach dem Studium, aber ich habe schon als Kind gerne gezeichnet. Ich hatte viele Tierlexika und habe alles darin abgemalt. Und ich mag Comics. Ich habe es geliebt, kurze Comics mit Sprechblasen zu zeichnen und die Texte dafür zu schreiben. Ich glaube, all das hat dazu beigetragen, meinen heutigen Beruf zu finden.
Hast du einen Tipp für Kinder, die später das Gleiche machen wollen?
Daniel Chong: Erkundet die Welt um euch herum und lernt viele verschiedene Dinge! Alles, was dich interessiert, ist die Zeit auch wert.
Welche Botschaft möchtest du Kindern durch den Film mitgeben?
Daniel Chong: Das erste Wort wäre „Lachen”. Das wichtigste Ziel, das mein Team und ich uns gesetzt hatten, war, einen Film zu machen, der wirklich Spaß macht und lustig ist. Das andere Wort wäre „Verbindung”. Der Film handelt von unserer Beziehung zur Natur, zu Tieren und zueinander als Menschen und davon, Gemeinschaften zu finden, mit denen wir uns verbunden fühlen.
Du hast über die Hauptfigur Mabel gesagt, sie hätte viele Charaktereigenschaften deiner Frau. War das geplant oder hat sich das einfach ergeben?
Daniel Chong: Ich glaube, vieles davon ist einfach intuitiv passiert, also ohne darüber nachzudenken. Aber als es mir bewusst wurde, habe ich angefangen, spezifischere Dinge zu finden, die ich von ihr einbringen konnte.
Und die anderen Figuren? Hattest du bei ihnen etwas Bestimmtes im Sinn?
Daniel Chong: Ich glaube, König George ist wie ich. Ich bin vielleicht gelassen, aber ich bin auch ein Anführer, der versucht, das Chaos zu bewältigen, genau wie König George. Er ist ein aufrichtiger Charakter, der sich wirklich sehr bemüht, und damit kann ich mich auf jeden Fall identifizieren. Ich glaube, König George war ein sehr leicht zu schreibender Charakter, weil es sich anfühlte, als könnte ich einfach in den Spiegel schauen.
Ist das Entwickeln der Figuren dein Lieblingsaufgabe beim Machen eines Films? Oder was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?
Daniel Chong: Ja, die Figuren sind das A und O, wenn man einen Film dreht. Am meisten Spaß macht mir aber die Zusammenarbeit mit dem Team. Manchmal lachen wir über einen Witz, manchmal über eine Figur, manchmal über etwas, das eine Figur tut. Und wenn wir alle von einer Sache begeistert sind und sagen: „Das möchte ich im Film sehen!“, dann ist das wirklich elektrisierend!
Der Regisseur hat mit „Hoppers“ zum ersten Mal eine seiner eigenen Geschichten in einen Disney-Film verwandelt. Davor hat der 47-Jährige unter anderem schon an Filmen wie „Alles steht Kopf“ mitgearbeitet. Außerdem steckt er hinter der Animationsserie „Bären wie wir“. Daniel Chong liebt Emojis, deshalb kommen sie auch im Film vor. „Ich finde, sie sind einfach eine nette Ergänzung um zu kommunizieren“, meint er. „Man kann einen ganzen Satz durch ein Emoji ersetzen. Das mache ich am liebsten.“