Abgefahren So trainiert die Rettungshundestaffel

Salome Schmidgall

Wenn Menschen vermisst werden, kommen Rettungshunde zum Einsatz, um sie zu suchen. Um jederzeit bereit zu sein, muss regelmäßig mit den Tieren geübt werden. Wir haben ein Training besucht.

Es ist Samstagmorgen, kalt und verregnet. Die Rettungshundestaffel des ASB Esslingen trainiert trotzdem. Schließlich sollen die Hunde bei jedem Wetter einsatzfähig sein. Zweimal pro Woche üben die Hundehalter mit ihren Haustieren, Vermisste aufzuspüren. Hunde können sehr viel besser riechen als Menschen. Selbst bei Regen können sie Menschen in 500 Metern Entfernung erschnüffeln und dadurch orten. Deshalb sind Hundestaffeln bei der Suche nach Vermissten so wichtig. Beim Training kommen nacheinander alle Hunde mit ihrem jeweiligen Frauchen oder Herrchen dran. Erst wird geübt, wie sich der Hund richtig verhält, wenn er jemanden gefunden hat. Dann folgt eine echte Suche. Die Hunde Nero und Asuka haben ihre Ausbildung schon abgeschlossen. Für sie sind solche Übungen Routine. Trotzdem trainieren sie immer wieder. Die Wiederholung ist wichtig, damit sie im Ernstfall perfekt vorbereitet sind.


Was ist der ASB?

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist eine große Organisation, die überall in Deutschland Menschen in Not unterstützt. Gegründet wurde er vor mehr als 130 Jahren, damit Menschen Erste Hilfe leisten und anderen in schwierigen Situationen helfen können. Beim ASB arbeiten viele Mitarbeiter mit freiwilligen, also ehrenamtlichen, Helfern zusammen. Gemeinsam kümmern sie sich zum Beispiel um ältere, kranke oder benachteiligte Menschen und Kinder.